Wie eine solche Entwicklung in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigt ein Projekt für einen führenden deutschen Anbieter aus der Lebensmitteltechnik. industrialpartners entwickelte BPA-freie Bauteile zur präzisen Applikation von Enzymen und begleitete sie bis in die Serienproduktion. Die technische Umsetzung und die Abstimmung mit den europäischen Fertigungspartnern lagen dabei durchgehend bei einem Ansprechpartner.
Hohe Anforderungen an Material, Funktion und Fertigung
Die Komponenten mussten Enzyme präzise und reproduzierbar applizieren und zugleich wirtschaftlich in Serie gefertigt werden können. Bereits geringe Abweichungen bei Geometrie, Werkstoff oder Toleranzen konnten die Funktion beeinflussen. Solche Anforderungen sind auch aus anderen sensiblen Einsatzbereichen bekannt, in denen Materialwahl, Bauteilgeometrie und Fertigungsprozess eng aufeinander abgestimmt werden müssen.
Kunststoffentwicklung aus einer Hand
Das Projekt umfasste alle Schritte von der ersten Idee bis zur fertigen Serie. Dazu gehörten:
・ Produktkonzept und Konstruktion
・ Auswahl geeigneter BPA-freier Werkstoffe
・ spritzgussgerechte Bauteiloptimierung nach DFM-Grundsätzen
・ Begleitung von Werkzeugbau, Musterfertigung und Prototypenbau
・ Validierung, Qualitätssicherung und Serienproduktion
Bereits während der Konstruktion wurden die Bauteile auf eine wirtschaftliche Fertigung und eine hohe Prozesssicherheit ausgelegt. Geometrien, Wandstärken, Toleranzen und Schnittstellen wurden so angepasst, dass die Teile zuverlässig entformt und reproduzierbar gefertigt werden können. Dadurch ließen sich spätere Anpassungen reduzieren und die Voraussetzungen für eine gleichbleibende Bauteilqualität schaffen.
Schritt für Schritt zur sicheren Serienreife
Vor dem Serienstart wurden Muster und Prototypen gefertigt und geprüft. Dabei standen die Funktion, Maßhaltigkeit und Fertigbarkeit der Bauteile im Mittelpunkt. Die Ergebnisse flossen direkt in die weitere Optimierung ein, bevor die Komponenten für die Serienproduktion freigegeben wurden.
BPA-freie Werkstoffe für regulierte Branchen
Für dieses Projekt kamen ausschließlich BPA-freie Kunststoffe zum Einsatz. Die Auswahl solcher Werkstoffe ist nicht nur für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt relevant. Auch in der Medizin- und Labortechnik sowie in weiteren sensiblen Einsatzbereichen kann der Verzicht auf BPA eine wichtige Anforderung sein. Entscheidend bleibt dabei immer, dass der Werkstoff die anwendungsspezifischen technischen und regulatorischen Vorgaben erfüllt.
Die Werkstoffe wurden deshalb nicht losgelöst von der Konstruktion ausgewählt. Ihre Eigenschaften mussten zum vorgesehenen Einsatz, zur Geometrie der Bauteile und zum Spritzgussprozess passen. Für das konkrete Projekt wurden zusätzlich die Anforderungen an den Einsatz in der Lebensmitteltechnik berücksichtigt. So entstand eine belastbare und serienfähige Lösung für einen sensiblen industriellen Anwendungsbereich.
Europäische Fertigung für kurze Wege und verlässliche Qualität
Entwicklung, Werkzeugbau, Spritzgussfertigung und Qualitätssicherung wurden ausschließlich mit europäischen Partnern umgesetzt. Dadurch blieben die Abstimmungswege kurz, Änderungen konnten zügig in die Fertigung übertragen und Qualitätsanforderungen transparent verfolgt werden. Das erleichterte auch die Freigabe von Mustern und den Übergang in die Serie.
Der Kunde profitiert unter anderem von:
・ kurzen Lieferketten und planbaren Lieferzeiten
・ hoher Versorgungssicherheit
・ direkter Kommunikation mit den beteiligten Partnern
・ flexiblen Anpassungen während Entwicklung und Serie
・ europäischen Qualitäts- und Fertigungsstandards
Gerade in sensiblen und regulierten Branchen erleichtert eine regionale und widerstandsfähige Produktion die Zusammenarbeit über den gesamten Produktlebenszyklus. Das gilt für Anwendungen in der Lebensmitteltechnik ebenso wie für Projekte aus der Medizin- und Labortechnik. Gleichzeitig lassen sich Abhängigkeiten reduzieren und Änderungen schneller mit den beteiligten Partnern abstimmen.
Serienreife Kunststoffbauteile für sensible Anwendungen
Das Ergebnis sind BPA-freie Kunststoffbauteile, die zuverlässig funktionieren und wirtschaftlich in Serie gefertigt werden können. Das Projekt zeigt, wie industrialpartners Produktdesign, Konstruktion, Werkstoffauswahl und Fertigungsplanung von Beginn an miteinander verbindet. Dieser Entwicklungsansatz lässt sich auf weitere regulierte Branchen übertragen, in denen Materialverträglichkeit, Dokumentation und Prozesssicherheit eine zentrale Rolle spielen.
Kunststoffentwicklung für regulierte Branchen
Kontakt Produktdesign und Produktentwicklung
Jens Arend
Mobil: +49-177-312 60 07
E-Mail: ja@industrialpartners.de

